{"id":726,"date":"2025-05-11T11:33:09","date_gmt":"2025-05-11T10:33:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steve-meier.de\/?p=726"},"modified":"2025-05-11T11:33:09","modified_gmt":"2025-05-11T10:33:09","slug":"fritzbox-7530-mit-lte-backup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steve-meier.de\/?p=726","title":{"rendered":"Fritzbox 7530 mit LTE-Backup"},"content":{"rendered":"\n<p>Nachdem die Deutsche Giganetz Ende April direkt mal mit einem mehrst\u00fcndigen Ausfall gestartet ist, habe ich mir Gedanken \u00fcber meine Backup-Anbindung gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>In der besten aller Welten h\u00e4tte man neben dem Glasfaser-Anschluss noch DSL, aber das macht preislich einfach keinen Sinn. Aber dank LTE k\u00f6nnen die Bandbreiten im Mobilfunk ja mittlerweile mithalten und die Fritzbox unterst\u00fctzt das automatische Umschalten von Hause aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider hat AVM nicht dokumentiert, welche LTE-Sticks gut funktionieren bzw. \u00fcberhaupt unterst\u00fctzt sind. Mit meinem Huawei E5576 konnte die Fritzbox nichts anfangen. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach etwas Recherche bin ich beim <a href=\"https:\/\/www.idealo.de\/preisvergleich\/OffersOfProduct\/202060557_-mf79u-zte.html\">ZTE MF79U<\/a> gelandet. Ohne Versand kostet der im Mai 2025 circa 30 Euro und ist vielerorts verf\u00fcgbar. Wer mit einem schwachen Signal zu k\u00e4mpfen hat, kann noch eine externe Antenne (mit TS9-Stecker) anschlie\u00dfen. Die findet man bei eBay f\u00fcr ca. 10 Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Um das Ganze nun ans Fliegen zu bringen, muss man eigentlich nur drei Dinge tun:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Die PIN-Abfrage der SIM-Karte deaktivieren, denn die Fritzbox hat keine M\u00f6glichkeit, die PIN &#8220;einzugeben&#8221;<\/li>\n\n\n\n<li>Den &#8220;Erweiterten Ausfallschutz&#8221; im Men\u00fc Internet -> Mobilfunk aktivieren<\/li>\n\n\n\n<li>Das WLAN des Sticks ausschalten (optional)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wenn alles normal l\u00e4uft, zeigt der Stick eine blaue LED neben dem Balkensymbol. Wenn man das WLAN aktiviert l\u00e4sst, kommt noch eine zweite blaue LED hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Men\u00fc der Fritzbox sollte auf der \u00dcbersichtsseite nun &#8220;Mobilfunk&#8221; unter &#8220;Verbindungen und Anschl\u00fcsse&#8221; auftauchen. Unter &#8220;Heimnetzger\u00e4te&#8221; sollte das ZTE-Ger\u00e4t mit dem Anschluss USB 2.0 aufgef\u00fchrt sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Normalbetrieb wird &#8220;Mobilfunk&#8221; als &#8220;nicht verbunden&#8221; angezeigt, obwohl der Stick nat\u00fcrlich mit dem LTE-Netz verbunden ist. &#8220;Nicht verbunden&#8221; hei\u00dft hier, dass die Fritzbox die Verbindung nicht benutzt. Der Ausfallschutz greift automatisch nach 3 Minuten, wenn die Hauptverbindung (bspw. DSL) so lange nicht zur Verf\u00fcgung steht. Das kann man leicht testen, indem man das entsprechende Kabel von der Fritzbox abzieht, 5 Minuten wartet und dann auf eine Webseite wie bspw. <a href=\"https:\/\/bgp.he.net\/\">Hurricane Electric BGP Toolkit<\/a> geht. Dort wird einem direkt angezeigt, \u00fcber welchen Provider man mit dem Internet verbunden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Als SIM-Karte habe ich auf Congstar zur\u00fcckgegriffen. Hier gibt es einmal die <a href=\"https:\/\/www.congstar.de\/prepaid\/tarife\/prepaid-wie-ich-will\">Prepaid wie ich will<\/a> Option mit einem Gigabyte f\u00fcr 2 Euro\/4 Wochen. 1 GB sollte reichen um einen kurzen Ausfall zu \u00fcberbr\u00fccken. Ansonsten kosten 10 GB weitere 5 Euro und die Dayflat 7 Euro. <\/p>\n\n\n\n<p>Alternativ kann man sowohl von Congstar als auch dem Mutterkonzern Telekom eine Multi-SIM bekommen. Die kostet 5 Euro, teilt sich aber das Datenpaket mit der bereits bestehenden SIM. Je nachdem wie h\u00e4ufig man mit Ausf\u00e4llen rechnet und wie viele Daten man \u00fcbertr\u00e4gt, kann auch das Sinn machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Deutsche Giganetz Ende April direkt mal mit einem mehrst\u00fcndigen Ausfall gestartet ist, habe ich mir Gedanken \u00fcber meine Backup-Anbindung gemacht. 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