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Anrufbeantworter auf die FritzBox umziehen

January 14th, 2018 No comments

Der Anrufbeantworter der FritzBox hat einen entscheidenden Vorteil: Man kann die Nachrichten per eMail bekommen. Gerade wenn man viel unterwegs ist, ist das sehr hilfreich, aber auch Zuhause ist es schlicht komfortabel.

Aber was macht man nun mit der schönen Ansage, die man vielleicht schon Jahre auf dem analogen Band hat? Gibt es einen Weg, diese Ansage in die Fritzbox zu übernehmen? Ja, mindestens einen. Meinen Weg schreibe ich hier auf.

Da ich (fast ausschließlich) auf dem Mac unterwegs bin, löse ich diese Problem mit insgesamt vier Werkzeugen: Skype, Quicktime, Soundflower und Audacity. Jedes Werkzeug erfüllt eine spezifische Aufgabe. Natürlich kann man die einzelnen Komponenten praktisch beliebig ersetzen, es geht hier mehr um den generellen Weg.

Nach der Installation von Soundflower starte ich Quicktime und öffne eine “Neue Audio-Aufnahme”. Neben dem Record-Button wähle ich als Device für diese Aufnahme “Soundflower (2ch)”. Die digitale Aufnahme ist also schon mal bereit. Im zweiten Schritt öffne ich Skype und stelle das Audio-Ausgabegerät auf “Soundflower (2ch)” um. Nun wähle ich die gute, alte Festnetznummer und lasse den Anruf ca. zwei bis drei Minuten laufen. Das sollte genug sein um alle Klingeltöne (meistens 20 bis 30 Sekunden) und die Ansage an sich aufzunehmen. Danach beende ich sowohl den Anruf, als auch die Aufnahme in Quicktime und speichere deren Ergebnis.

Jetzt haben wir eine Audio-Datei mit einigen Klingeltönen, der Ansage, einem Biep und etwas Stille. Mit Audacity schneiden wir das ganze nun zusammen. Alles vor und nach der Ansage, inklusive des Bieps, kommen weg, denn die Fritzbox hängt nachher einen eigenen Biep dran. Wenn wir mit dem Schnitt zufrieden sind exportieren wir die Ansage nun in das MP3-Format (128 kbit/s konstant, Stereo). Dafür ist das Lame-Plugin erforderlich, welches aber ohnehin nur aus einer einzigen Datei besteht, die man, aus Lizenzgründen, in den passenden System-Pfad packt.

Im letzten Schritt meldet man sich auf der Oberfläche der Fritzbox an und wählt in den Einstellungen des Anrufbeantworters die Option “Eigene Ansage”. Für den Upload wählt man die gerade erstellte MP3-Datei aus und nach wenigen Sekunden ist der neue, digitale Anrufbeantworter bereit. Inklusive alter Ansage. Tadaa!

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Call-a-Bike vs. Byke

December 30th, 2017 No comments

Heute (30.12.2017) bin ich zum ersten mal ein Fahrrad von Byke gefahren. Diese Räder sind relativ neu in Frankfurt und schicken sich an, dem Platzhirsch Call-a-Bike Konkurrenz zu machen. Für all diejenigen, die einen Vergleich der beiden suchen schreibe ich hier mal meine ersten Erfahrungen nieder.

Anmeldung
Die Anmeldung bei Byke ist erstaunlich einfach. Man installiert sich die App, gibt seine Handynummer ein und erhält daraufhin einen Zahlencode zur Bestätigung. Dann hinterlegt man eine Zahlungsart (PayPal oder Kreditkarte) und schon kann es losgehen. Die Anmeldung zu Call-a-Bike erschien mir damals etwas komplizierter.

Anmietung
Beide Anbieter bieten eine App, die das Finden von Rädern leicht macht. Die Call-a-Bike App wirkt dabei etwas ausgereifter, die Byke-App scheint gerade erst der Beta-Phase entschlüpft. Während man bei Call-a-Bike die Nummer des Rades in der App auswählt scannt man bei Byke einfach den QR-Code auf Lenker oder Schutzblech. Bei Byke benötigt man für das Entriegeln keine PIN, sondern kann das Schloss einfach öffnen. Die PIN-Eingabe auf den Call-a-Bike Displays fand ich immer unelegant, das hat Byke meiner Meinung nach besser gelöst. Auch, dass das Schloss einen Ton von sich gibt ist sehr hilfreich. Insgesamt liegt Byke hier leicht vorne.

Sattel
Der Sattel von Byke ist deutlich breiter als der von Call-a-Bike. Besonders angenehm finde ich, als eher großer Mann, jedoch die Höhenverstellung. Call-a-Bike setzt hier auf einen klassischen Schnellverschluss, der soweit auch gut funktioniert. Byke hat das, dank Hydraulik, etwas eleganter gelöst. Zieht man den Hebel unter dem Sattel, so kommt dieser direkt nach oben. Zusätzlich ist an der Sattelstange eine Skala, so dass man sich die passende Höhe einfach merken kann. Ein klarer Punkt für Byke.

Gepäckträger
Während Call-a-Bike hinten eine Art Gepäckträger hat verfügt Byke vorne über einen richtigen Korb. Der erste Vorteil ist, das man so seine Ladung stets im Blick hat. Wenn ich bei Call-a-Bike Sachen auf den Gepäckträger gespannt habe, habe ich regelmäßig mit der Hand nach hinten gegriffen, um zu schauen, ob noch alles da ist. Die Gepäckbänder von Call-a-Bike sind zwar gut, aber auf diese wollte ich mich nicht verlassen. Solche Gepäckbänder wären bei Byke auch schön, aber auch so finde ich den Korb praktischer. Ein weiterer Punkt für Byke.

Gangschaltung
Die Gangschaltung funktioniert bei beiden Anbietern über Grip-Shift am rechten Lenker. Während Call-a-Bike hier 7 Gänge anbietet, scheinen es bei Byke nur 3 zu sein. Warum scheinen? Mehr als den 3. Gang habe ich nirgends ausprobiert, denn dieser ist schon stramm. Die Gangschaltung bei Byke kam mir etwas leichtgängiger vor, aber vielleicht liegt das schlicht daran, dass die Räder neuer sind. Insgesamt find ich die 7-Gang-Schaltung von Call-a-Bike aber angenehmer. Der Punkt geht also an Call-a-Bike.

Fahrkomfort
Beide Räder lassen sich angenehm fahren. Für lange Strecken sind sie, aus meiner Sicht, nichts, aber für eine halbe Stunde durchaus in Ordnung. Keiner der Anbieter ist hier deutlich besser. Aus meiner Sicht daher ein Unentschieden.

Abstellen
Wie schon bei der Anmietung hat Byke den Prozess beim Abstellen etwas vereinfacht. Schließt man das Schloss, so ist die Fahrt beendet. Außerdem kann man das Fahrrad nahezu überall abstellen, was bei Call-a-Bike nicht (mehr) möglich ist. Gerade da Call-a-Bike eine meiner Lieblingsstationen kürzlich (ohne Hinweis) entfernt hat geht dieser Punkt klar an Byke.

Preis
Die jährliche Grundgebühr bei Call-a-Bike beträgt 3 Euro. Bei Byke gibt es eine solche nicht. Danach kostet die halbe Stunde bei Byke derzeit 50 Cents, bei Call-a-Bike einen Euro. Besonders, wenn man sich ein Rad für einen ganzen Tag leiht ist der Unterschied gravierend: Call-a-Bike möchte dafür satte 15 Euro, Byke lediglich 3. Ob die Preise von Byke langfristig so bleiben werden ist offen, derzeit ist Byke aber ganz klar der Preissieger.

Fazit
Byke ist eine sehr gute Alternative zu Call-a-Bike. Stünden vor meiner Haustür beide, so würde ich heute vermutlich ein Byke nehmen. Auf die Dauer wird aber natürlich wichtig sein, welches Rad in der Nähe steht. Aufgrund der Vorteile würde ich derzeit für ein Byke ein paar Minuten extra laufen. Mit der Einschränkung des Geschäftsgebiets von Call-a-Bike wird aber auch mein Ziel eine Rolle spielen. Die Strecke, die ich bisher meistens mit Call-a-Bike gefahren bin ist nun für Byke prädestiniert.

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Car2Go und der rosa Lappen

July 31st, 2017 No comments

Nach mittlerweile 3 Jahren bei Car2Go wird eine Revalidierung fällig. Darauf weißt einen sowohl die Webseite als auch die App hin.

Die Webseite bietet dabei auch direkt eine Online-Überprüfung an, bei der man den eingescanten Führerschein und ein aktuelles Foto hochlädt und diese online geprüft werden. Das habe ich versucht. Die automatische Überprüfung schlug fehl und schon wenige Minuten später erhielt ich eine Mail, dass auch die manuelle Prüfung aufgrund schlechter Qualität gescheitert sei.

An der Qualität lag das allerdings nicht. Es liegt schlicht daran, dass Car2Go und der alte rosa Lappen sich nicht vertragen. Dieser wird seit mitterweile fast 20 Jahren nicht mehr ausgegeben und war auch nie für einscannen oder ähnliches gedacht.

Wer, wie ich, noch einen solchen hat, dem bleibt nur der Weg zur nächsten Europcar-Filiale, dem Partner von Car2Go. Für die Revalidierung dort braucht man eigentlich nur zwei Dinge: Den Personalausweis und den Führerschein. Der QR-Code ist nicht zwingend nötig, denn dieser enthält nur den Benutzernamen (normalerweise identisch mit der eMail-Adresse), den der freundliche Europcar-Mitarbeiter auch einfach eintippen kann.

Wichtig ist, dass die Adresse auf dem Personalausweis und im Car2Go-Profil übereinstimmen. Sollte das noch nicht der Fall sein kann man das schnell und unkompliziert auf der Webseite oder in der App ändern.

Nachdem der Europcar-Mitarbeiter die Revalidierung durchgeführt hat sollte der Hinweis in der App direkt verschwinden. Damit ist das Thema wieder für 3 Jahre erledigt.

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Las Vegas Odds erklärt

April 17th, 2017 No comments

Die Amerikaner machen Dinge ja gern anders. Das gilt für Temperaturen (Fahrenheit vs. Celsius), Längenmaße (Meile vs. Kilometer), Spritverbrauch (m/g vs. l/100km) aber auch Wett-Quoten.

Während deutsche Anbieter wie bspw. Bwin Quoten schlicht als Multiplikator angeben (bspw. 1,5 — 100 Euro Einsatz ergeben 150 Euro Auszahlung) sind in den USA die “Las Vegas Odds” verbreitet, die nach einem anderen Konzept funktionieren.

Basis für deren Berechnung ist immer ein Betrag von $100 (oder jede andere Währung).
Sind die Odds negativ (bspw. -500), so muss man $500 einsetzen, um $100 zu gewinnen bzw. man erhält bei Gewinn eine Auszahlung von $600 (Einsatz + Gewinn).
Sind die Odds hingegen positiv (bspw. +300), so gewinnt man $300 Dollar bei $100 Einsatz, was eine Auszahlung von $400 ergibt (Einsatz + Gewinn).

Während deutsche Quoten also von 1,01 zu 1 (bspw. Deutschland gewinnt gegen San Marino) bis stellenweise 5000 zu 1 (San Marino gewinnt die Fussball-WM 2018) gehen, gehen die Las Vegas Odds (zumindest theoretisch) von -10000 (entspricht 1,01 zu 1) bis 499.900 (entspricht 5000 zu 1). Die Skala hat dabei eine Lücke zwischen -99 und +99, die keinen Sinn ergeben, da der Gewinn kleiner als der Einsatz wäre. -100 und +100 sind beide equivalent für 2 zu 1.

Wenn ihr ein bisschen mit den verschiedenen Odds spielen wollt, gibt es bei OddsShark einen guten Rechner: http://www.oddsshark.com/tools/odds-calculator

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Amazon Prime Music gegen Spotify

November 25th, 2015 No comments

Ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken, mein Spotify-Abo zu kündigen. Spotify ist nicht schlecht, aber ich nutze es schlicht zu wenig, als das es die 10 Euro pro Monat wirklich wert wäre. Nachdem Amazon Prime Music nun in Deutschland gestartet ist habe ich den Test gemacht, ob es Spotify für mich ersetzen kann.

Das Ergebnis: eher nicht.

Auf meiner Spotify Favoriten Liste habe ich derzeit 354 Songs. Davon konnte ich 199 bei Amazon finden, 155 fehlen also. Eine Quote von mageren 56% ist schon irgendwie enttäuschend. Besonders fällt auf, das einige Künstler derzeit scheinbar gar nicht vertreten sind (einzelne Titel ausgenommen). Dazu gehören Madonna, Michael Jackson, Dr. Dre, Notorious B.I.G., Moby und die Rolling Stones.

Als Dreingabe zu Amazon Prime ist Amazon Prime Music nicht verkehrt, als Ersatz für Spotify & Co taugt es allerdings (noch) nicht.

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