Super Mario World und Hacks

September 16th, 2018 No comments

Auf SMWcentral findet man eine steigende Anzahl an Super Mario World Hacks, die auf Super Mario World basieren aber neue Levels, Feinde und Funktionen mitbringen.

Um diese nutzen zu können braucht man auf dem Mac drei Dinge:

  • einen Emulator wie OpenEMU
  • einen Patcher wie MultiPatch
  • ein sauberes Super Mario World ROM

    Letzteres ist dabei das größte Problem, da es eine große Anzahl an verschiedenen Version (USA, Europa, Japan) gibt.

    Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich hier leider keinen Link zum passenden ROM setzen, die Hashwerte kann ich aber sehr wohl veröffentlichen:

    MD5: cdd3c8c37322978ca8669b34bc89c804
    SHA1: 6b47bb75d16514b6a476aa0c73a683a2a4c18765

    Wenn ihr dieses ROM findet funktioniert auch das Patchen ohne Probleme. Viel Spaß!

  • Categories: Mac Tags:

    Raspbian, IPv6 und Autoconf

    September 6th, 2018 No comments

    Bisher war mir nicht aufgefallen, dass sich mit dem Umstieg von Raspian 8 (Jessie) auf Raspian 9 (Stretch) die Methodik geändert hat, mit der öffentliche IPv6 generiert werden.

    In der alten Version wurden diese durch einfaches Autoconf aus dem IPv6-Prefix und der MAC-Adresse gebildet.

    In der neuen Version sind hingegen die IPv6 Privacy Extensions aktiviert, so dass der Host-Teil der Adresse nicht mehr statisch ist. Das macht für Clients auch Sinn, für Server führt es allerdings zu Problemen, besonders wenn eine Fritzbox (deren IPv6-Fähigkeiten immer noch unbefriedigend sind) im Netzwerkpfad ist.

    Möchte man, wie ich, das alte Verhalten wiederherstellen so ist eine Änderung in /etc/dhcpcd.conf notwendig.

    Aus:
    slaac private

    wird dann:
    slaac hardware

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    Uberspace, Dokuwiki und PHP 5.x

    June 5th, 2018 No comments

    Heute war es mal wieder an der Zeit, meine Dokuwiki bei Uberspace zu aktualisieren.

    Nach dem Update lieferte die Installation jedoch einen Fehlercode 500, Internal Server Error.

    Um der Sache auf den Grund zu gehen habe ich PHP im Terminal ausgeführt:

    [foobar@perseus wiki]$ php doku.php
    PHP Parse error:  syntax error, unexpected 'class' (T_CLASS), expecting identifier (T_STRING) or variable (T_VARIABLE) or '{' or '$' in /var/www/virtual/foobar/html/wiki/inc/ActionRouter.php on line 95

    Eine Google-Suche ergab, dass die neue Dokuwiki Version mindestens PHP 5.6 braucht.
    Und hier war der Knackpunkt:

    [foobar@perseus wiki]$ php -v
    PHP 5.4.4 (cli) (built: Jul 14 2012 12:58:04)
    Copyright (c) 1997-2012 The PHP Group
    Zend Engine v2.4.0, Copyright (c) 1998-2012 Zend Technologies

    Uberspace hat einen sehr schönen Mechanismus, die PHP-Version einzustellen. Dazu gibt es die Konfigurationsdatei ~/etc/phpversion. In dieser trägt man die gewünschte Version ein und startet anschließend die PHP-Prozesse neu mit

    [foobar@perseus ~]$ killall php-cgi

    Und schon funktioniert auch das neue Dokuwiki.

    Categories: Linux Tags:

    Synology DSM 5 und Lets Encrypt

    March 18th, 2018 No comments

    Seit einigen Tagen bietet Let’s Encrypt nun Wildcard-Zertifikate an. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, mein nicht mehr ganz neues Synology NAS mit einem solchen auszustatten.

    Natürlich braucht es dafür kein Wildcard-Zertifikat, aber dieses verhindert, dass der konkrete Hostname in den Certificate Transparency Logs (wie bspw. bei crt.sh) auftaucht.

    Da Synology seine eigenen Pfade und Utilities benutzt um Zertifikate zu speichern und zu verwalten ist die Konfiguration nicht ganz offensichtlich.

    Zertifikate und Schlüssel befinden sich unter /usr/syno/etc/ssl/.
    Der Private Key gehört in /usr/syno/etc/ssl/ssl.key/server.key.
    Das Zertifikat selbst gehört in /usr/syno/etc/ssl/ssl.crt/server.crt.
    Das Intermediate-Zertifikat von Let’s Encrypt gehört in /usr/syno/etc/ssl/ssl.intercrt/server-ca.crt.
    Das DST Root Zertifikat (hier) gehört in /usr/syno/etc/ssl/ssl.crt/ca.crt.

    Sobald diese Dateien an Ort und Stelle sind wird der Webserver über folgendes Kommando neu gestartet:

    synoservicectl --reload httpd-sys
    synoservicectl --reload httpd-user

    Fertig!

    Categories: Linux Tags:

    Anrufbeantworter auf die FritzBox umziehen

    January 14th, 2018 No comments

    Der Anrufbeantworter der FritzBox hat einen entscheidenden Vorteil: Man kann die Nachrichten per eMail bekommen. Gerade wenn man viel unterwegs ist, ist das sehr hilfreich, aber auch Zuhause ist es schlicht komfortabel.

    Aber was macht man nun mit der schönen Ansage, die man vielleicht schon Jahre auf dem analogen Band hat? Gibt es einen Weg, diese Ansage in die Fritzbox zu übernehmen? Ja, mindestens einen. Meinen Weg schreibe ich hier auf.

    Da ich (fast ausschließlich) auf dem Mac unterwegs bin, löse ich diese Problem mit insgesamt vier Werkzeugen: Skype, Quicktime, Soundflower und Audacity. Jedes Werkzeug erfüllt eine spezifische Aufgabe. Natürlich kann man die einzelnen Komponenten praktisch beliebig ersetzen, es geht hier mehr um den generellen Weg.

    Nach der Installation von Soundflower starte ich Quicktime und öffne eine “Neue Audio-Aufnahme”. Neben dem Record-Button wähle ich als Device für diese Aufnahme “Soundflower (2ch)”. Die digitale Aufnahme ist also schon mal bereit. Im zweiten Schritt öffne ich Skype und stelle das Audio-Ausgabegerät auf “Soundflower (2ch)” um. Nun wähle ich die gute, alte Festnetznummer und lasse den Anruf ca. zwei bis drei Minuten laufen. Das sollte genug sein um alle Klingeltöne (meistens 20 bis 30 Sekunden) und die Ansage an sich aufzunehmen. Danach beende ich sowohl den Anruf, als auch die Aufnahme in Quicktime und speichere deren Ergebnis.

    Jetzt haben wir eine Audio-Datei mit einigen Klingeltönen, der Ansage, einem Biep und etwas Stille. Mit Audacity schneiden wir das ganze nun zusammen. Alles vor und nach der Ansage, inklusive des Bieps, kommen weg, denn die Fritzbox hängt nachher einen eigenen Biep dran. Wenn wir mit dem Schnitt zufrieden sind exportieren wir die Ansage nun in das MP3-Format (128 kbit/s konstant, Stereo). Dafür ist das Lame-Plugin erforderlich, welches aber ohnehin nur aus einer einzigen Datei besteht, die man, aus Lizenzgründen, in den passenden System-Pfad packt.

    Im letzten Schritt meldet man sich auf der Oberfläche der Fritzbox an und wählt in den Einstellungen des Anrufbeantworters die Option “Eigene Ansage”. Für den Upload wählt man die gerade erstellte MP3-Datei aus und nach wenigen Sekunden ist der neue, digitale Anrufbeantworter bereit. Inklusive alter Ansage. Tadaa!

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