Lange Flüge (wie LH 454) sind für mich eine gute Gelegenheit Filme zu sehen, zu denen ich bisher nicht gekommen war. Zu diesen gehört(e) auch der mit drei Oscars, darunter Bester Film, ausgezeichnete Moonlight.
Der Film erzählt die Geschichte von Chiron, der in einem schlechten Viertel von Miami aufwächst. Der Anfang des Films erinnerte mich zunächst an Filme wie “Menace II Society” oder “Boyz n the Hood”, man merkt jedoch schnell, das Moonlight tiefer geht. In knapp zwei Stunden erlebt man zusammen mit dem Hauptdarsteller eine Reise durch knapp 20 Jahre. Man hat dabei stets das Gefühl nah dabei zu sein. Trotz drei verschiedener Schauspieler für Kindheit, Jugend und Volljährigkeit geht die Kontinuität nie verloren. Die Geschichte nimmt einen vom Anfang bis zum Ende mit, eventuell auch etwas länger.
Keine leichte Kost, aber absolut sehenswert: 7,5 / 10.
[imdb id=”tt4975722″]